Methoden – Art und Weise des Vorgehens

Methoden des Zeitmanagements sind sozusagen die Art und Weise und entsprechende Mittel, die Strategien benötigen, um erfolgreich vorangetrieben zu werden. Es handelt sich also um die praktische Umsetzung dessen, was strategisch geplant wurde.

Zu den besonders bewährten Methoden zählen die ABC-Analyse und die ALPEN-Methode. Mit der ABC-Analyse werden zunächst stufenweise die Prioritäten in "sehr wichtig", "wichtig" und "weniger wichtig" gesetzt, während die ALPEN-Methode Methode dazu dient, die oben angesprochene To-Do-Liste zu erstellen. Dabei steht das "L" für das Einschätzen der Zeit, das "P" für die Pufferzeit in Prozent, das "E" für die Festlegung der Prioritäten und das "N" für die jeweilige Nachkontrolle.

Besonders bewährt hat sich auch die sogenannte Eisenhower-Methode. Dabei handelt es sich um eine Prioritätenliste nach Dringlichkeit und Wichtigkeit und schafft auf perfekte Weise das Grobgerüst des Projektverlaufs, hinsichtlich des Zeitmanagements. Wichtiges und Dringendes muss demnach sofort erledigt werden, Wichtiges aber nicht so Dringendes soll exakt terminiert und selbst erledigt werden. Nicht so Wichtiges, aber Dringendes sollte delegiert werden und nicht Wichtig aber auch nicht so Dringendes kann gemäß der Eisenhower-Liste durchaus liegen bleiben.

Schließlich sollte auch das Pareto-Prinzip Erwähnung finden, das - richtig angewandt - zu einem wahren Treffer in Sachen Zeitersparnis wird: Das Prinzip fordert, dass 80 Prozent der Arbeit in 20 Prozent der Zeit erledigt werden müssen. Die restlichen 20 Prozent der Aufgaben benötigen dann 80 Prozent der Zeit.