Kleine Helfer mit großer Wirkung
Vielen Menschen gelingt die Arbeitseinteilung rein intuitiv relativ gut und ein Großteil kommt mit der Bewältigung der Aufgabenstellungen gut zurecht. Hier können bereits kleine Hilfsmittel zu noch größerer Effizienz führen, ohne das gleich das ganz große Programm, das im späteren Verlauf explizit beschrieben wird, in Angriff genommen werden muss. So genügt es oftmals schon, ein sehr großes und komplexes Projekt in viele kleine Teilaufgaben zu zersplittern, deren Bewältigung dann Zug um Zug in Angriff genommen werden. kann. Damit verliert ein monströses Projekt an Schrecken, der oft dazu führt, viel zu zögerlich die ersten Schritte anzugehen. Mit dieser sogenannten Salami-Taktik schlägt man dem Gefühl, vor einem schier unüberwindbaren Berg an Arbeit zu stehen, ein Schnippchen und überwältigt eine innere Sperre, die oftmals dann auftritt, wenn Aufgaben aufgrund des Volumens unlösbar erscheinen.
Besonders hilfreich sein können auch Zeitplanbücher. Wer die zu bewältigenden Aufgaben hier präzise und stichwortartig mit dem jeweils angestrebten Ziel sowie die dafür zur Verfügung stehende Zeit notiert, hat im wahren Wortsinn einen Plan, den es nun nur noch einzuhalten gilt. Sehr nützlich ist es auch, zwischen den einzelnen Arbeitsschritten immer wieder einmal den Status zu prüfen, um sicherzugehen, dass man sich innerhalb der festgelegten Teil-Ziele befindet, also quasi in der Zeit liegt. Gut beraten ist auch, wer zwischen den einzelnen Teilabschnitten eines Gesamtprojekts Zeitpuffer setzt, die dann von Wichtigkeit sind, wenn es einmal zu Zeitverzögerungen kommen sollte. So gewappnet, gerät bei Zeitverschiebungen nicht gleich der gesamte Plan aus den Fugen, denn der Zeitpuffer plant Unvorhergesehenes als feste Größe gleich von Beginn an mit ein.